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Seit dem 01.01.2020 gilt die neue Kassensicherungsverordnung, die eine zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) in elektronischen Registrierkassen gesetzlich vorschreibt. Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Übergangsfrist demnächst abläuft und der Betrieb von Kassen ohne TSE ab dem 30.09.2020 nicht mehr erlaubt ist.

Inzwischen geben 15 Bundesländer (alle außer Bremen) bei der technischen Umstellung der Kassensysteme mehr Zeit. Die Länder schufen eigene Härtefallregelungen, um die Frist in geeigneten Fällen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Wichtig: Die TSE muss bis einschließlich 30.09.2020 bestellt werden, auch wenn die Inbetriebnahme erst später erfolgt. Weitere Informationen zu den Regelungen in Ihrem Bundesland erfahren Sie in den FAQ´s.

Falls Sie Ihre Kasse noch nicht entsprechend nachgerüstet haben, können Sie das Sicherheitsmodul jetzt bei uns erwerben. Pro Kasse benötigen Sie eine TSE. Für die Anbindung ist ein freier USB-Slot und die aktuellste Softwareversion notwendig. Bei der Integrierung unterstützen wir Sie natürlich gerne.

Je schneller Sie bestellen, desto besser: Die Integration der TSE-Module wird von uns in der Reihenfolge der eingehenden Bestellungen durchgeführt. Da die Vorschrift jede Kasse betrifft, ist mit Lieferengpässen seitens der TSE-Hersteller zu rechnen, sodass eine Fertigstellung bis zum Fristende nicht garantiert werden kann.

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Was gilt für mein Bundesland?

Stand 01.08.2020

Baden Württemberg: Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Achtung: Neben der Bestellung der TSE bis zum 30.09.2020 muss ein Nachweis vorliegen, dass die Umrüstung bis zum 30.09.2020 nicht möglich war!

Bayern: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Berlin: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Brandenburg: Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Achtung: Neben der Bestellung der TSE bis zum 31.08.2020 muss ein Nachweis vorliegen, dass die Umrüstung bis zum 30.09.2020 nicht möglich war!

Bremen: Die freie Hansestadt Bremen hält bisher an der vom BMF gesetzten Frist (30.09.2020) fest.

Hamburg: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Hessen: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Mecklenburg-Vorpommern: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Niedersachsen: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Nordrhein Westfalen: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Rheinland-Pfalz: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Saarland: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sachsen: Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Achtung: Bestellung muss bis zum 31.08.2020 erfolgen!

Sachsen-Anhalt: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Schleswig-Holstein: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Thüringen: Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wie funktioniert die TSE?

Die technische Sicherheitseinrichtung besteht aus 3 Teilen: Sicherheitsmodul, Speichermedium und einheitliche digitale Schnittstelle.
 
Mit dem Sicherheitsmodul der TSE werden Grundaufzeichnungen und andere Vorgänge einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufgezeichnet. Als Händler kommen Sie damit Ihrer „Einzelaufzeichnungspflicht“ nach.
 
Die TSE protokolliert jeden Vorgang in mehreren Schritten. Jeder dieser „Transaktionen“ genannten Schritte bekommt eine eigene Nummer („Transaktions-Nummer“). Zusätzlich wird ein Prüfwert erzeugt.
 
Jeder Buchung wird eine eigene Signatur zugewiesen. Über die Signaturen werden die Buchungen miteinander zu einer Art Kette verknüpft. Abänderungen und Löschungen unterbrechen diese Kette. Damit werden Manipulationen für die Finanzbehörde leicht erkennbar, wenn sie die Daten zu Prüfzwecken exportiert.
 
Die TSE muss zertifiziert sein. Das Zertifikat gilt üblicherweise für 5 Jahre und muss danach periodisch verlängert werden. Für die Zertifizierung ist ausschließlich der Hersteller verantwortlich. Die Kasse selber muss nicht zertifiziert werden.

Wo bekomme ich die TSE?

Wenn Sie eine Kasse von REA Card nutzen, können Sie sich entspannt zurücklehnen. Wir kümmern uns um die Nachrüstung unserer Kassen, informieren unsere Kunden und liefern zukünftig nur Kassen mit TSE-Modul aus. Wenn Sie das Produkt eines anderen Herstellers nutzen, ist dieser für die Integrierung der TSE zuständig.

Ab wann benötige ich eine TSE?

Eine TSE wir seit der Kassensicherungsverordnung vom 01. Januar 2020 benötigt. Es wird jedoch bis zum 30. September 2020 durch die Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn elektronische Kassensysteme ohne zertifizierte TSE betrieben werden.

Inzwischen geben 15 Bundesländer (alle außer Bremen) bei der technischen Umstellung der Kassensysteme mehr Zeit. Die Länder schufen eigene Härtefallregelungen, um die Frist in geeigneten Fällen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Wichtig: Die TSE muss bis einschließlich 30.09.2020 bestellt werden, auch wenn die Inbetriebnahme erst später erfolgt. Bitte beachten Sie die Regelungen in Ihrem Bundesland.

Ich nutze mehrere Kassen. Braucht jede Kasse eine eigene TSE?

Bei einem Verbund können die Kassen an nur eine, zentrale, TSE angebunden werden.

Welche Vorgänge werden mittels der TSE festgehalten?

Erfasst und gespeichert werden Geschäftsvorfälle wie beispielsweise Ein- und Ausgänge, Lohnzahlungen aus der Kasse oder eine nachträgliche Stornierung eines Umsatzes. Auch erstellte Angebote oder ausgelöste Bestellungen werden durch die TSE abgebildet.

Welche Daten werden mittels der TSE protokolliert?

Protokolliert werden folgende Angaben:
1.     Start-Zeitpunkt des Vorgangs
2.     Eindeutige, fortlaufende Transaktions-Nummer
3.     Art des Vorgangs
4.     Daten des Vorgangs
5.     Zahlungsart
6.     Zeitpunkt der Beendigung / des Abbruchs
7.     Prüfwert
8.     Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystems / des Sicherheitsmoduls

Welche Arten der Speicherung gibt es?

Die Daten können lokal, auf der TSE-Hardware, gespeichert werden. Auch eine externe Speicherung ist möglich, beispielsweise regelmäßig und automatisiert unter Leerung des TSE-Speichers. Geeignete externe Speichermedien sind USB-Sticks, Ethernet oder auch SD-Cards. Eine Online-Speicherung ist über eine Cloud-Lösung möglich.

Was passiert mit den Daten, wenn das Internet ausfällt?  

Die Kasse darf weiterhin genutzt werden. Sie als Betreiber sind aber verpflichtet, den Mangel so schnell wie möglich zu beheben. Zusätzlich müssen Sie die Ausfallzeiten und den Grund des Ausfalls dokumentieren.

Was tue ich, wenn die TSE ausfällt?

Auch hier dürfen Sie die Kasse weiter benutzen. Allerdings müssen Sie sich umgehend darum kümmern, den Mangel zu beheben. Die Zeiten und den Grund des Ausfalls müssen Sie dokumentieren.
 
Auch während des Ausfalls sind Sie verpflichtet, weiterhin Belege auszugeben! In diesem Fall muss das elektronische Aufzeichnungssystem auf dem Beleg mindestens Datum und Uhrzeit ausgeben. Von der Verpflichtung zur Belegausgabe sind Sie nur dann befreit, wenn das Aufzeichnungssystem komplett ausfällt.

Welche Fristen muss ich als Händler einhalten?

Die KassenSichV gilt grundsätzlich ab 01.01.2020.

Registrierkassen, die nach dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 angeschafft wurden und bauartbedingt nicht mit einer TSE aufrüstbar sind, dürfen nur noch bis einschließlich 31.12.2022 benutzt werden. Es muss nachgewiesen werden, dass die Kassen tatsächlich nicht nachrüstbar sind. Ein geeigneter Nachweis ist beispielsweise eine Bestätigung des Kassenherstellers.

Bitte beachten Sie, dass diese Ausnahme nicht für PC-Kassensysteme gilt.

Alle REA Kassen sind nachrüstbar und von der Ausnahmeregelung ausgeschlossen.

Was passiert bei Nicht-Einhalten der KassenSichV?

Es ist mit unangekündigten Überprüfungen seitens des Finanzamts zu rechnen, beispielsweise in Form von Testkäufen. Sollten sich hierbei Unregelmäßigkeiten zeigen, werden sich genauere Prüfungen wie eine Kassen-Nachschau oder eine Betriebsprüfung anschließen. Bei gravierenden Verstößen muss gemäß § 379 AO Steuergefährdung mit Geldbußen von bis zu 25.000 Euro gerechnet werden.

Ganz gelassen können Nutzer von REA Kassen der KassenSichV entgegensehen: Mit uns sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite!